Archiv der Kategorie ‘Elektroautos‘

Tesla Model S ausverkauft!

Montag, den 7. November 2011

Noch vor kurzem hatte ich geschrieben, wie schwer sich die Automobilindustrie damit tut Elektroautos an den Mann und die Frau zu bringen…

Offensichtlich gilt das aber nicht für alle. Zumindest in den recht exklusiven Sphären in denen sich Käufer des Tesla Model S tummeln, übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich.

Der Tesla Model S ist ausverkauft. Nix mehr da – zumindest für 2012.

In einem Interview mit Bloomberg berichtete Tesla Motors Chef Elon Musk, dass für das Model S bereits 6.500 Vorbestellungen vorliegen und damit die gesamte für 2012 geplante Produktion ausverkauft sei. Aufgrund der enorm hohen Nachfrage würde man sich bereits jetzt auf die Produktionszahlen für das Jahr 2013 konzentrieren.

Letztlich ist diese Entwicklung nicht völlig überraschend, da auch schon der Tesla Roadster – ohne große Marketingkampagne – bereits weltweit ziemlich erfolgreich ist und jede Menge Kaufinteressenten gefunden hat (bei einem Stückpreis von 100.000€).

Das Tesla Model S wird in drei unterschiedlichen Ausstattungsstufen angeboten. Der Einstiegspreis für einen Tesla Model S, bei einer maximalen Reichweite von bis zu 250 Kilometern, liegt bei etwa 50.000 US$. W

er längere Power benötigt und sich mit einer Reichweite von etwa 370 Kilometern begnügt, legt 67.000 US$ auf den Tisch. Das Topmodell dagegen wird eine Reichweite von um die 480 Kilometer haben und ca. 77.000 US$ kosten.

Zu erwarten ist, – analog zu den Efahrungen mit dem Tesla Roadster – dass die Preise für Europa jedoch etwa 20 bis 30 Prozent darüber liegen, leider. Transportkosten, Steuern und anderen Sicherheitsstandards sei Dank.

Trotzdem werden auch für den Tesla Model S die Absatzzahlen in Europa meiner Meinung nach positiv ausfallen, da der Tesla mit einem wirklich gutem und durchdachten Gesamtkonzept zu überzeugen weiß.

 

Join the eMobility Revolution! – eCarTec München 2011

Montag, den 17. Oktober 2011

Revolution ist ja in diesen Tagen schon fast das neue “kultig”. Kaum eine Idee, die nicht als revolutionärer Ansatz hochgebimst wird…
 
Nachdem sich auch die IAA 2011 um “future” und so nachhaltig (natürlich) Gedanken gemacht hat, bietet die eCarTec noch einmal für dieses Jahr die Gelegenheit Teil der Revolution im Bereich E-Mobilität zu werden.

Also besser nicht zögern…

Die eCarTec findet bereits zum dritten Mal in den Münchner Messehallen vom 18.-20. Oktober statt. Die eCarTec ist, wie bereits der Titel suggeriert, eine Messe für Elektromobilität und sicher der richtige Ort für jeden, der mit der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs liebäugelt.

Neben vielen Neuentwicklungen im Bereich der E-Mobilität, anderen alternativen Antrieben und Mobilitätskonzepten sowie deren Infrastruktur, findet auch dieses Jahr wieder mit dem “Forum Blue” eine Veranstaltung statt, die dem Austausch von Informationen und Neuigkeiten rund um dieses Thema dienen soll.

Cool finde ich allerdings die Möglichkeit auf einer Teststrecke u.a. den Tesla Roadster, Fisker Karma, ELMoto, Mitsubishi iMieV, Smart electric und den Opel Ampera einmal Probe zu fahren. Ein weiteres Highlight dürfte der Prototyp “LAMPO3″ sein. Der LAMPO3 (siehe Bild) ist ein batteriebetriebenes Elektro-Coupé mit Schnellladeoption.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

Noch schnell ein paar Kurzfakten zur zur eCarTec 2011:
 
3. Internationaler eCarTec Kongress für individuelle Elektromobilität
- in Kooperation mit Bayern Innovativ -
19. – 20. Oktober 2011, Neue Messe München
Hallen A4, A5, A6

Eintritt: 9.- / Studenten ermäßigt 5.-

http://www.ecartec.de

Elektroautos: Käufer verzweifelt gesucht

Freitag, den 14. Oktober 2011

Alle sprechen davon, auch die IAA in Frankfurt kam nicht um das Thema Elektromobilität herum, doch noch finden sich keine Käufer für Elektroautos. Neben den ernüchternden Zahlen lässt sich festhalten:

Auch verschiedene Prämienmodelle bewirken offensichtlich keinen signifikanten Kaufanreiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zahlen sind – für sich betrachtet – mehr als enttäuschend. So schlagen die europäischen Bemühungen und alles Marketing-Getrommel nicht auf dem Markt an.

Gerade einmal etwas über 5.000 Elektrofahrzeuge wurden im 1. Halbjahr 2011 verkauft – europaweit.

Sicherlich sähen die Zahlen etwas besser aus, wenn auch Hybrid-Fahrzeuge mit in die Statistik mit einbezogen worden wären. Aber die Tatsache, dass selbst Länder mit einer besonders hohen Förderung (wie zum Beispiel Dänemark, Spanien und Großbritannien) keine hohen Zulassungszahlen aufweisen, lässt doch aufmerken.

Offensichtlich wiegen für viele Interessenten die Nachteile der Elektroautos noch immer zu schwer und schrecken ab. Ganz deutlich wird dabei, dass der Preis nicht das alleinige Kriterium ist, sondern darüber hinaus nur alltagstaugliche Modelle auf dem Markt bestehen können.

Eine gute Ladestruktur und höhere Reichweiten sind weitere immer wieder genannte wichtige Kriterien, für die die Industrie – noch – keine wirklich überzeugenden Konzepte und/oder Antworten parat hat.

Besonders deutlich wird dies im Vergleich zum Brennstoffzellenauto. Zwar weist die Entwicklung der Wasserstoffantriebe eine noch längere Anlaufphase auf und haben den einen oder anderen längst an der Realisierung dieses Antriebskonzepts zweifeln lassen, dennoch sind die unlängst präsentierten Mobilitäts-Konzepte für die Brennstoffzellenautos deutlich überzeugender.

Doch auch wenn die Zahlen sich im Elektroautosegment nicht derart dynamisch entwickeln, wie es sich die Politik und Energiedienstleister wünschen, sind die Wachstumsraten durchaus beachtlich, wie sich auch aus der unten stehenden Tabelle ersehen lässt:

Land E-Fahrzeug Neuzulassungen
1. Halbjahr 2011
E-Fahrzeug Neuzulassungen
1. Halbjahr 2010
Max. Prämie/Steuervorteile Stand 08/2011
Belgien 85 11 € 10.907,-
Dänemark 283 6 € 20.588,-
Deutschland 1.020 62 € 380,-
Frankreich 953 22 € 5.000,-
Großbritannien 599 29 € 6.400,-
Irland 36 15 € 5.000,-
Italien 103 9 € 1.200,-
Niderlande 269 52 € 4.936,-
Norwegen 850 140 € 17.524,-
Österreich 347 46 € 2.571,-
Portugal 93 0 € 9.442,-
Rumänien 2 0 € 3.700,-
Schweden 111 1 € 470,-
Spanien 122 21 € 6.500,-
Tschechische Republik 43 0 € 271,-
Sonstige 306 93
Gesamt 5.222 507
Grafik und Zahlen: © JATO Dynamics GmbH

Zahlen lügen nicht. Fakten schon gar nicht. Klar ist allerdings, dass sie nur das Aussagen was man aus ihnen macht. Daraus ergibt sich zum einen, dass man sich zum einen von komplett unrealistischen Zielvorgaben getrost verabschieden darf (Prognose der Bundesregierung – 1.000.000 Elektrofahrzeuge in Deutschland bis 2020), zum andern aber auch konstatieren kann, dass im Vergleich zu den Vorjahren ein Wachstum deutlich feststellbar ist.

Klar ist allerdings auch, dass sich Elektroautos nicht mehr nur allein als designaufwändige Studien präsentieren dürfen, sondern alltagstaugliche Konzepte erarbeitet werden müssen, um letztlich auch eine größere Anzahl an Käu8ferschichten anzusprechen.

Bestechende Ideen gibt es schließlich schon mehr als genug!

E-Bike von Ford bleibt leider nur Studie

Mittwoch, den 5. Oktober 2011

Manchmal hat man das Gefühl, dass die Welt schöner, schneller & bunter sein könnte, wenn die Autohersteller nur einen Teil ihrer wunderbaren Konzepte und Studien mal zur Marktreife bringen würden…


Ford möchte mit seinem E-Bike Concept seine Kompetenz in der Elektromobilität demonstrieren. Warum nur, fragen wir an dieser Stelle, nicht als Serienmodell?

Wäre das nicht die wirksame Probe aufs Exempel?

Zumal die Eckdaten mehr als Überzeugen: Der Rahmen aus Aluminium und Karbon wiegt nur 2,5 Kilogramm. Während sich der Elektromotor in der Nabe des Vorderrades befindet, wurde die leistungsfähige Lithiumionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 85 Kilometern ermöglicht, unsichtbar im Rahmen integriert. Die Aufladezeit bei Raumtemperatur beträgt drei bis vier Stunden, nach zwei Stunden sind 80 Prozent der Kapazität erreicht.

Der wartungsarme Riemenantrieb mit 11-Gang-Nabenschaltung von Shimano und der 350 Watt Motor, der eine Fahrunterstützung von bis zu 25km/h gewährleistet, sorgen für ordentliche Fahrleistungen. Ein Display am Lenker hält nicht nur weitere Streckeninfos bereit, sondern lässt dem Fahrer, der Fahrerin auch zwischen den Modi Economy, Comfort und Sport die freie Wahl.

Eine Trennung zwischen Frauen- und Männermodell gibt es bei diesem Rahmenkonzept (cross-gender-design) nicht mehr, wobei es sich allerdings eher am Frauenfahrradrahmenmodell (solche Wortungetüme gibt es nur im Deutschen) orientiert. Dennoch bleibt die Linienform recht futuristisch aber funktionell.

Es wurde vom europäischen Design-Team unter der Leitung von Martin Smith in Kooperation mit der Cyber-Wear Heidelberg GmbH, einer deutschen Agentur für Lifestyle-Produkte, entworfen.

Für Daimler ist Wasserstoff die Zukunft

Dienstag, den 27. September 2011

Auf der IAA war das Elektroauto in aller Munde, doch für Daimler-Chef Dieter Zetsche ist dies nur ein Zwischenschritt: “Wasserstoff ist heute das bessere Öl”.

Reichlich plakativ, aber damit wird deutlich, dass Mercedes auf die Brennstoffzelle setzt. Auch wenn sie mit dem E-Smart auf der IAA einen (vergleichsweise) günstigen Elektroflitzer präsentierten. Dies geschieht natürlich nicht ganz uneigennützig, schließlich entwickeln die Stuttgarter bereits seit über zehn Jahren an der Brennstoffzelle. Dennoch liegen einige Vorteile auf der Hand, auf die auch Zetsche während einer Präsentation im Vorfeld der IAA verwies:

Nur diese Alternative bietet die gewohnten Vorteile wie Reichweite, Tankgeschwindigkeit und Modellvielfalt. Zumal, so Dr. Zetsche weiter, Wasserstoff nicht nur eine ökologische, sondern eine äußerst demokratische Energiequelle ist – denn sie ist nahezu überall verfügbar. Außerdem könne verstärkter Einsatz von Wasserstoff – nicht nur in Autos – auch das Problem der Speicherung der sehr schwankenden regenerativen Energie lösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Häufig wurden serienreife Modelle ja bereits angekündigt, Wirklichkeit wurden sie nie.

Doch diesmal soll alles anders und besser werden. Bereits 2014 und damit ein Jahr früher als der ursprünglich geplante Launch, soll mit dem Mercedes Benz F-Cell, die auf der B-Klasse basiert, das erste Brennstoffzellenfahrzeug in Großserie gebaut werden.  Ihre Tauglichkeit haben diese zwar durchaus schon unter Beweis gestellt, so sind zwei F-Cell Modelle einmal um die Welt gefahren, dominiert wurde die E-Mobility-Diskussion in der Öffentlichkeit allerdings allein von den reinen Elektroantrieben.

Wirklich neu ist somit das Konzept nicht, allerdings gelang die Präsentation des Forschungsfahrzeugs “F125!” spektakulär.

Die Konzeptstudie hat die Größe einer Luxuslimousine, wobei auf einen herkömmlichen Tank verzichtet werden konnte. Statt einem zylindrischen Gastank im Unterboden oder auch im Kofferraum, wird der Wasserstoff in einem Feststoffspeicher gelagert. Dieser lässt sich in die Karosseriestruktur integrieren und nimmt somit keinen zusätzlichen Platz ein. Die Karosserie soll darüber hinaus aus einem Mix (ähnlich wie auch bei Audi) aus Aluminium und Kohlefaser-verstärkten Kunststoffen bestehen. Damit könnte man bei der Konstruktion auf die B-Säule verzichten.

Der F125! hat zu seinem Wasserstoff-Antrieb noch eine Lithium-Ionen-Batterie spendiert bekommen, die an der Steckdose oder per Induktion aufgeladen werden kann. Über diese Kombi wollen die Entwicklungsingenieure Reichweiten bis zu 1000 km erreichen. Mangelnde Power ist dabei jedenfalls nicht die Folge: eine Dauerleistung von 231PS und eine Spitzenleistung von 313PS versprechen eine Menge Vortrieb. Somit kürzt sich der Spurt von 0 auf 100 km/h auch auf 4,9 Sekunden.

Sofern Zetsche recht behält, ist es 2025 dann soweit…

Mitsubishi mit i-MiEV und Concept PX-MiEV auf der IAA 2011

Dienstag, den 20. September 2011

Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass die Benennung des i-MiEV für ein ökologisches Konzept für deutsche Ohren grandios gescheitert ist, darf natürlich der Mitsubishi i-MiEV auch auf der IAA 2011 nicht fehlen.

Immerhin war er das erste Serienmodell mit reinem Elektroantrieb eines großen Automobilherstellers.

Am kleinen Stand von Mitsubishi in der Halle der Elektromobilität (Halle 4) feierte daneben auch der Mitsubishi Concept PX-MiEV seine Deutschlandpremiere.

Das große SUV, das über einen neu entwickelten Hybridantrieb verfügt, soll laut Angaben Mitsubishis mit weniger als zwei Liter auf 100 Kilometer auskommen.

Wie so häufig bei interessanten und viel versprechenden Präsentationen auf Messen, handelt es sich leider beim Concept PX-MiEV um eine reine Studie, die so in absehbarer Zeit wohl nicht auf die Strasse kommen wird.

Eventuell – und in meinen Augen ist das durchaus möglich – kann ihre aggressive und kraftvolle Optik den Teil der Autofahrer von den Möglichkeiten der neuen Antriebe überzeugen, die das kleine und unauffällige Design von Elektroautos wie des Mitsubishi i-MiEV nicht mögen.

Der von Mitsubishi angegebene Verbrauch von weniger als zwei Litern auf 100 Kilometer ist nicht nur angesichts der aktuellen Spritpreise für viele ein traumhafter Gedanke.

Allerdings kann das SUV Concept PX-MiEV nur aufgrund seines Elektromotors diesen Verbrauch erreichen, womit natürlich demzufolge Kosten auch für den Strom einzukalkulieren sind. Aber eben deutlich geringere als bei konventionellen Antrieben.

Bleibt die Krux, dass es sich wieder einmal um eine Studie handelt.

Renault mit Gewinnspiel zur IAA auf Facebook

Dienstag, den 6. September 2011

Nachdem Renault ja bereits einen richtig coolen Werbespot zu den neuen E-Autos online gebracht hat - haben sich die Franzosen zusätzlich etwas ganz modernes ausgedacht und machen jetzt auch auf social.

Jedenfalls präsentiert Renault pünktlich zur IAA (15.-25.9.2011) in Frankfurt eine neue Facebook-Applilkation zu den kommenden Elektrofahrzeugen. Der virtuelle Wettkampf wurde von den französischen Marketingfachfuzzis äußerst sprach- und wortgewand auf den Name “Le ParKING” getauft. Derart geballter kreativer Wortwitz führt in der Konsequenz allerdings zu einer – möglichen – exklusiven Probefahrt in einem der neuen Renault Z.E.-Modelle. So fern man dann gewinnt.

Das Spiel selbst, hier der Link: http://www.facebook.com/RenaultDeutschland, erinnert stark an die “Reise nach Jerusalem” und überträgt das Kinderspiel in die digitale Welt des WWW. Sind es zu Beginn jeder Runde noch 11 Spieler, die sich auf die Jagd nach zehn Parkplätzen machen, reduziert sich die Zahl der Spieler und Parkplätze jeweils um eins pro Runde (so ist das Prinzip). Logisch, dass  der zuletzt Parkende auch zum Park-König wird.

Die besten Onlineparker gewinnen eine von 50 Probefahrten für zwei Personen in einem Renault Kangoo Z.E. oder Renault Fluence Z.E., die Renault im Rahmen der IAA anbietet. Beide Z.E.-Fahrzeuge werden während der Messe erstmalig in ihrer Serienversion der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der offizielle Marktstart des Kangoo Z.E. erfolgt im November; der Fluence Z.E. folgt Anfang 2012.

Dann mal los und Parkplatz frei.

Renault Z.E. mit witzigem Werbespot

Montag, den 29. August 2011

Der Hersteller Renault überrascht immer wieder mit witzigen Ideen bezüglich der E-Mobilität. Auch wenn die vorgestellten Modelle aus meiner Sicht ihre Alltagstauglichkeit  erst noch unter Beweis stellen müssen, ist der folgende Werbespot ziemlich witzig: (weiterlesen…)

IAA 2011: Elektromobilität erstmals Schwerpunkt in Frankfurt

Montag, den 22. August 2011

Am 15. September eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel die IAA 2011 in Frankfurt und diese kann mit einer echten (grünen) Neuerung aufwarten.

Rund 900 Aussteller erwartet die Messe, die dieses Jahr unter dem Motto “Zukunft serienmäßig” stattfindet.

Erstmals stehen nicht (nur) neue PS-starke Prototypen und Premieren im Vordergrund: Dieses Jahr bekommt die Elektromobilität eine eigene große Bühne und entwickelt sich somit langsam aber stetig heraus aus der Nische zu einer echten Alternative. (weiterlesen…)

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Energie!

Dienstag, den 16. August 2011

Die Idee scheint bestechend und kommt aus der um pfiffige Innovationen nicht verlegenen, quirligen E-Branche. UrbanGreenEnergy lässt mit der Vision, die an jeder (Straßen-)Ecke vorhandenen Straßenlaternen für die E-Mobilität zu nutzen, aufhorchen.

Schließlich  ist dies eines der Hauptprobleme: Wo und wie lade ich mein Elektroauto auf? Zwar gibt es in Hamburg bereits eine Vielzahl an Elektroladestationen, aber bei steigender Zahl an Elektroautos braucht es auch hier neue Lösungen. Ganz abgesehen von den vielen Gebieten in Deutschland, die nur über eine mäßige Infrastruktur an Stromzapfsäulen aufweisen.

Dabei geht die Idee von UrbanGreenEnergy mit dem Sanya Skypump sogar noch weiter: Ihre Straßenlaterne kann auch selbst Strom (über Sonnen und Windenergie) erzeugen. Auf diese Weise schlägt man gleich drei Fliegen mit einer Klappe, bzw. Straßenlaterne: Straßenbeleuchtung, Stromtankstelle und grüne Stromerzeugung.

Wie dies in der Zukunft aussehen könnte, zeigt das folgende Video: (weiterlesen…)