Elektroautos – wie steht es um den alternativen Antrieb?

13. April 2012

Elektroautos sind auf dem Vormarsch und unterstützt durch ansteigende Benzinpreise stoßen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zunehmend auf Interesse bei Privatpersonen. Ein Umstand, der Automobilhersteller anhält, ihr Geschäftsfeld mit immer neuen Innovationen zu erweitern, von steigendem Interesse zu profitieren und ein Stück vom grünen Kuchen abzubekommen.

Den Kunden freilich freut diese Entwicklung, denn Elektro- und Hybridfahrzeuge werden zunehmend erschwinglich und inzwischen sind erste Modelle für rund 10.000 Euro zu erstehen. Ins Auge fasst man damit den breiten Mittelstand, der sich mit dem Elektrofahrzeug als vollwertigen Ersatz zum Alltags-Kombi bis dato zwar noch schwer tut, entsprechende Autos aber zumindest als Zweit- oder Drittwagen in Erwägung zieht. Die Fahrt zum Bäcker, zur Schule der Kinder oder auch der Sonntagsausflug an den nahegelegenen See sind Unterfangen, die sich problemlos mit einem Elektrofahrzeug umsetzen lassen – und darüber hinaus schonend für die Haushaltskasse sind.

Spätestens bei längeren Fahrten aber stößt das Elektroauto an seine Grenzen, denn Reichweiten jenseits der 150 Kilometer sind zwar keine Utopie, aber in einem Drittwagen für Familien schlichtweg nicht finanzierbar. Denn problematisch und vor allem kostenintensiv sind hier nach wie vor die die Energiezellen und so fallen selbst für relativ günstige Elektrofahrzeuge Mietgebühren für die verbauten Teile an, die die Kostenersparnis an der Zapfsäule wieder auffressen. Für den in der Grundausstattung rund 8.000 Euro günstigen Renault Twizy beispielsweise, fallen 50 Euro monatliche Mietgebühr für die Zelle an.

Wer ohnehin eine Klasse höher einsteigen möchte, der wird sich an Mietkosten kaum stören und mit Interesse auf die neuen Nobelfabrikate, wie die von Infiniti, schauen, die in den kommenden zwei Jahren ebenfalls Modelle mit Elektroantrieb hervorbringen möchten. Welche Preisklasse letztendlich am profitabelsten für die Automobilindustrie ausfällt, wird sich zeigen, allerdings erst dann, wenn die breite Masse den alternativen Antrieb als vollwertigen Ersatz zum heutigen Fahrzeug annimmt und bereit ist, durch Eigeninitiative zu einer nachhaltigen Verbesserung der Umweltproblematik beizutragen.

Redaktionelle Bearbeitung durch: www.carsale24.de

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Tesla Model S ausverkauft!

7. November 2011

Noch vor kurzem hatte ich geschrieben, wie schwer sich die Automobilindustrie damit tut Elektroautos an den Mann und die Frau zu bringen…

Offensichtlich gilt das aber nicht für alle. Zumindest in den recht exklusiven Sphären in denen sich Käufer des Tesla Model S tummeln, übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich.

Der Tesla Model S ist ausverkauft. Nix mehr da – zumindest für 2012.

In einem Interview mit Bloomberg berichtete Tesla Motors Chef Elon Musk, dass für das Model S bereits 6.500 Vorbestellungen vorliegen und damit die gesamte für 2012 geplante Produktion ausverkauft sei. Aufgrund der enorm hohen Nachfrage würde man sich bereits jetzt auf die Produktionszahlen für das Jahr 2013 konzentrieren.

Letztlich ist diese Entwicklung nicht völlig überraschend, da auch schon der Tesla Roadster – ohne große Marketingkampagne – bereits weltweit ziemlich erfolgreich ist und jede Menge Kaufinteressenten gefunden hat (bei einem Stückpreis von 100.000€).

Das Tesla Model S wird in drei unterschiedlichen Ausstattungsstufen angeboten. Der Einstiegspreis für einen Tesla Model S, bei einer maximalen Reichweite von bis zu 250 Kilometern, liegt bei etwa 50.000 US$. W

er längere Power benötigt und sich mit einer Reichweite von etwa 370 Kilometern begnügt, legt 67.000 US$ auf den Tisch. Das Topmodell dagegen wird eine Reichweite von um die 480 Kilometer haben und ca. 77.000 US$ kosten.

Zu erwarten ist, – analog zu den Efahrungen mit dem Tesla Roadster – dass die Preise für Europa jedoch etwa 20 bis 30 Prozent darüber liegen, leider. Transportkosten, Steuern und anderen Sicherheitsstandards sei Dank.

Trotzdem werden auch für den Tesla Model S die Absatzzahlen in Europa meiner Meinung nach positiv ausfallen, da der Tesla mit einem wirklich gutem und durchdachten Gesamtkonzept zu überzeugen weiß.

 

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Die zehn spannendsten Hybrid-Modelle

31. Oktober 2011

Immer wieder schreibe ich mir hier die Finger wund über neue Konzeptmodelle, neue Visionen und Trends. Da ist es zur Abwechslung auch mal ganz nett über Modelle zu schreiben, die tatsächlich auf dem Markt sind und nicht nur dem (grünen) Markenimage dienen sollen.

Ich habe hier mal eine kleine Galerie der aus meiner Sicht zehn spannendsten Hybridmodelle herausgesucht. Was fällt dabei auf? Ein billiger Spaß ist es jedenfalls nicht, die Mobilität auf ein etwas höheres ökologisches Niveau zu heben. Die Aufpreise sind dann doch teilweise recht happig, ohne dass sich die Alltagstauglichkeit jedes Modells bewiesen hat.

Schließlich gibt es nicht in jeder Stadt so viele E-Tankstellen wie in Hamburg.

Aber jetzt zu meiner Liste ein paar Fakts:

Der Audi Q5 hybrid quattro S tronic ist das erste Modell der Ingolstädter mt einem Hybridantrieb. Den Antrieb für den SUV übernehmen ein 2.0 TSFI mit 211 PS und ein Elektromotor mit 40 PS. Die Fahrleistungen sind für ein Modell dieser Gewichtsklasse durchaus imponierend: Von 0 auf 100 in 7,1 Sekunden, V-max: 225 km/h, Durchschnittsverbrauch: 6,9l. Preise starten bei 53.700 für den Hybrid. Das sind fast 10.000€ mehr als für das konventionelle Basismodell.

Ein etwas anderes Konzept verfolgt Chevrolet mit dem Volt und der Opel Ampera: Ein Elektroauto mit Range Extender. Laut Hersteller schafft der Ami 40 bis 80 Kilometer alleine nur durch den 111 Kilowatt starken Elektromotor. Ist dessen Energie zu Ende, springt ein 82-PS-Benziner an, der wiederum Strom produziert. Die Gesamtreichweite soll somit bis zu 500 Kilometer betragen. 41.950 Euro kostet der Volt. Der Ampera kann auch an der Steckdose aufgeladen werden. An einer normalen 230-Volt-Steckdose dauert dies drei Stunden. Den Ampera gibt es für einen Preis von 42.900 Euro.

Der Peugeot 508 RXH ist ein Diesel mit Hybridantrieb und kombiniert einen 163 PS starken Zweiliter-Diesel mit einem 27 Kilowatt (37 PS) starken Elektromotor zu einem Allradantrieb. Den Gesamtverbrauch beziffert Peugeot auf unter 4,2 Liter je 100 Kilometer. Preis ab 46.950 Euro.

Ohnehin nicht in der Kategorie Schnäppchen des Jahres fällt der Porsche Cayenne. Als Hybrid-SUV wird er auch nicht zum Billigheimer. Die technischen Daten überzeugen auf jeden Fall: Porsche rüstet den Cayenne mit einem 333 PS starken 3,0-Liter-V6 plus Elektromotor aus. Die Systemleistung beträgt 380 PS. Den Sprint von null auf Tempo 100 absolviert das SUV in 6,9 Sekunden. Den Spritverbrauch geben die Stuttgarter mit 8,2 Liter an. Mindestens 81.016 Euro werden für den Öko-Sportler fällig. Zum Vergleich: Den herkömmlichen Cayenne S mit einem 400 PS starken Verbrennungsmotor gibt es ab 74.828 Euro.

 

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Join the eMobility Revolution! – eCarTec München 2011

17. Oktober 2011

Revolution ist ja in diesen Tagen schon fast das neue “kultig”. Kaum eine Idee, die nicht als revolutionärer Ansatz hochgebimst wird…
 
Nachdem sich auch die IAA 2011 um “future” und so nachhaltig (natürlich) Gedanken gemacht hat, bietet die eCarTec noch einmal für dieses Jahr die Gelegenheit Teil der Revolution im Bereich E-Mobilität zu werden.

Also besser nicht zögern…

Die eCarTec findet bereits zum dritten Mal in den Münchner Messehallen vom 18.-20. Oktober statt. Die eCarTec ist, wie bereits der Titel suggeriert, eine Messe für Elektromobilität und sicher der richtige Ort für jeden, der mit der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs liebäugelt.

Neben vielen Neuentwicklungen im Bereich der E-Mobilität, anderen alternativen Antrieben und Mobilitätskonzepten sowie deren Infrastruktur, findet auch dieses Jahr wieder mit dem “Forum Blue” eine Veranstaltung statt, die dem Austausch von Informationen und Neuigkeiten rund um dieses Thema dienen soll.

Cool finde ich allerdings die Möglichkeit auf einer Teststrecke u.a. den Tesla Roadster, Fisker Karma, ELMoto, Mitsubishi iMieV, Smart electric und den Opel Ampera einmal Probe zu fahren. Ein weiteres Highlight dürfte der Prototyp “LAMPO3″ sein. Der LAMPO3 (siehe Bild) ist ein batteriebetriebenes Elektro-Coupé mit Schnellladeoption.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

Noch schnell ein paar Kurzfakten zur zur eCarTec 2011:
 
3. Internationaler eCarTec Kongress für individuelle Elektromobilität
- in Kooperation mit Bayern Innovativ -
19. – 20. Oktober 2011, Neue Messe München
Hallen A4, A5, A6

Eintritt: 9.- / Studenten ermäßigt 5.-

http://www.ecartec.de

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Elektroautos: Käufer verzweifelt gesucht

14. Oktober 2011

Alle sprechen davon, auch die IAA in Frankfurt kam nicht um das Thema Elektromobilität herum, doch noch finden sich keine Käufer für Elektroautos. Neben den ernüchternden Zahlen lässt sich festhalten:

Auch verschiedene Prämienmodelle bewirken offensichtlich keinen signifikanten Kaufanreiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zahlen sind – für sich betrachtet – mehr als enttäuschend. So schlagen die europäischen Bemühungen und alles Marketing-Getrommel nicht auf dem Markt an.

Gerade einmal etwas über 5.000 Elektrofahrzeuge wurden im 1. Halbjahr 2011 verkauft – europaweit.

Sicherlich sähen die Zahlen etwas besser aus, wenn auch Hybrid-Fahrzeuge mit in die Statistik mit einbezogen worden wären. Aber die Tatsache, dass selbst Länder mit einer besonders hohen Förderung (wie zum Beispiel Dänemark, Spanien und Großbritannien) keine hohen Zulassungszahlen aufweisen, lässt doch aufmerken.

Offensichtlich wiegen für viele Interessenten die Nachteile der Elektroautos noch immer zu schwer und schrecken ab. Ganz deutlich wird dabei, dass der Preis nicht das alleinige Kriterium ist, sondern darüber hinaus nur alltagstaugliche Modelle auf dem Markt bestehen können.

Eine gute Ladestruktur und höhere Reichweiten sind weitere immer wieder genannte wichtige Kriterien, für die die Industrie – noch – keine wirklich überzeugenden Konzepte und/oder Antworten parat hat.

Besonders deutlich wird dies im Vergleich zum Brennstoffzellenauto. Zwar weist die Entwicklung der Wasserstoffantriebe eine noch längere Anlaufphase auf und haben den einen oder anderen längst an der Realisierung dieses Antriebskonzepts zweifeln lassen, dennoch sind die unlängst präsentierten Mobilitäts-Konzepte für die Brennstoffzellenautos deutlich überzeugender.

Doch auch wenn die Zahlen sich im Elektroautosegment nicht derart dynamisch entwickeln, wie es sich die Politik und Energiedienstleister wünschen, sind die Wachstumsraten durchaus beachtlich, wie sich auch aus der unten stehenden Tabelle ersehen lässt:

Land E-Fahrzeug Neuzulassungen
1. Halbjahr 2011
E-Fahrzeug Neuzulassungen
1. Halbjahr 2010
Max. Prämie/Steuervorteile Stand 08/2011
Belgien 85 11 € 10.907,-
Dänemark 283 6 € 20.588,-
Deutschland 1.020 62 € 380,-
Frankreich 953 22 € 5.000,-
Großbritannien 599 29 € 6.400,-
Irland 36 15 € 5.000,-
Italien 103 9 € 1.200,-
Niderlande 269 52 € 4.936,-
Norwegen 850 140 € 17.524,-
Österreich 347 46 € 2.571,-
Portugal 93 0 € 9.442,-
Rumänien 2 0 € 3.700,-
Schweden 111 1 € 470,-
Spanien 122 21 € 6.500,-
Tschechische Republik 43 0 € 271,-
Sonstige 306 93
Gesamt 5.222 507
Grafik und Zahlen: © JATO Dynamics GmbH

Zahlen lügen nicht. Fakten schon gar nicht. Klar ist allerdings, dass sie nur das Aussagen was man aus ihnen macht. Daraus ergibt sich zum einen, dass man sich zum einen von komplett unrealistischen Zielvorgaben getrost verabschieden darf (Prognose der Bundesregierung – 1.000.000 Elektrofahrzeuge in Deutschland bis 2020), zum andern aber auch konstatieren kann, dass im Vergleich zu den Vorjahren ein Wachstum deutlich feststellbar ist.

Klar ist allerdings auch, dass sich Elektroautos nicht mehr nur allein als designaufwändige Studien präsentieren dürfen, sondern alltagstaugliche Konzepte erarbeitet werden müssen, um letztlich auch eine größere Anzahl an Käu8ferschichten anzusprechen.

Bestechende Ideen gibt es schließlich schon mehr als genug!

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

E-Bike von Ford bleibt leider nur Studie

5. Oktober 2011

Manchmal hat man das Gefühl, dass die Welt schöner, schneller & bunter sein könnte, wenn die Autohersteller nur einen Teil ihrer wunderbaren Konzepte und Studien mal zur Marktreife bringen würden…


Ford möchte mit seinem E-Bike Concept seine Kompetenz in der Elektromobilität demonstrieren. Warum nur, fragen wir an dieser Stelle, nicht als Serienmodell?

Wäre das nicht die wirksame Probe aufs Exempel?

Zumal die Eckdaten mehr als Überzeugen: Der Rahmen aus Aluminium und Karbon wiegt nur 2,5 Kilogramm. Während sich der Elektromotor in der Nabe des Vorderrades befindet, wurde die leistungsfähige Lithiumionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 85 Kilometern ermöglicht, unsichtbar im Rahmen integriert. Die Aufladezeit bei Raumtemperatur beträgt drei bis vier Stunden, nach zwei Stunden sind 80 Prozent der Kapazität erreicht.

Der wartungsarme Riemenantrieb mit 11-Gang-Nabenschaltung von Shimano und der 350 Watt Motor, der eine Fahrunterstützung von bis zu 25km/h gewährleistet, sorgen für ordentliche Fahrleistungen. Ein Display am Lenker hält nicht nur weitere Streckeninfos bereit, sondern lässt dem Fahrer, der Fahrerin auch zwischen den Modi Economy, Comfort und Sport die freie Wahl.

Eine Trennung zwischen Frauen- und Männermodell gibt es bei diesem Rahmenkonzept (cross-gender-design) nicht mehr, wobei es sich allerdings eher am Frauenfahrradrahmenmodell (solche Wortungetüme gibt es nur im Deutschen) orientiert. Dennoch bleibt die Linienform recht futuristisch aber funktionell.

Es wurde vom europäischen Design-Team unter der Leitung von Martin Smith in Kooperation mit der Cyber-Wear Heidelberg GmbH, einer deutschen Agentur für Lifestyle-Produkte, entworfen.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Für Daimler ist Wasserstoff die Zukunft

27. September 2011

Auf der IAA war das Elektroauto in aller Munde, doch für Daimler-Chef Dieter Zetsche ist dies nur ein Zwischenschritt: “Wasserstoff ist heute das bessere Öl”.

Reichlich plakativ, aber damit wird deutlich, dass Mercedes auf die Brennstoffzelle setzt. Auch wenn sie mit dem E-Smart auf der IAA einen (vergleichsweise) günstigen Elektroflitzer präsentierten. Dies geschieht natürlich nicht ganz uneigennützig, schließlich entwickeln die Stuttgarter bereits seit über zehn Jahren an der Brennstoffzelle. Dennoch liegen einige Vorteile auf der Hand, auf die auch Zetsche während einer Präsentation im Vorfeld der IAA verwies:

Nur diese Alternative bietet die gewohnten Vorteile wie Reichweite, Tankgeschwindigkeit und Modellvielfalt. Zumal, so Dr. Zetsche weiter, Wasserstoff nicht nur eine ökologische, sondern eine äußerst demokratische Energiequelle ist – denn sie ist nahezu überall verfügbar. Außerdem könne verstärkter Einsatz von Wasserstoff – nicht nur in Autos – auch das Problem der Speicherung der sehr schwankenden regenerativen Energie lösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Häufig wurden serienreife Modelle ja bereits angekündigt, Wirklichkeit wurden sie nie.

Doch diesmal soll alles anders und besser werden. Bereits 2014 und damit ein Jahr früher als der ursprünglich geplante Launch, soll mit dem Mercedes Benz F-Cell, die auf der B-Klasse basiert, das erste Brennstoffzellenfahrzeug in Großserie gebaut werden.  Ihre Tauglichkeit haben diese zwar durchaus schon unter Beweis gestellt, so sind zwei F-Cell Modelle einmal um die Welt gefahren, dominiert wurde die E-Mobility-Diskussion in der Öffentlichkeit allerdings allein von den reinen Elektroantrieben.

Wirklich neu ist somit das Konzept nicht, allerdings gelang die Präsentation des Forschungsfahrzeugs “F125!” spektakulär.

Die Konzeptstudie hat die Größe einer Luxuslimousine, wobei auf einen herkömmlichen Tank verzichtet werden konnte. Statt einem zylindrischen Gastank im Unterboden oder auch im Kofferraum, wird der Wasserstoff in einem Feststoffspeicher gelagert. Dieser lässt sich in die Karosseriestruktur integrieren und nimmt somit keinen zusätzlichen Platz ein. Die Karosserie soll darüber hinaus aus einem Mix (ähnlich wie auch bei Audi) aus Aluminium und Kohlefaser-verstärkten Kunststoffen bestehen. Damit könnte man bei der Konstruktion auf die B-Säule verzichten.

Der F125! hat zu seinem Wasserstoff-Antrieb noch eine Lithium-Ionen-Batterie spendiert bekommen, die an der Steckdose oder per Induktion aufgeladen werden kann. Über diese Kombi wollen die Entwicklungsingenieure Reichweiten bis zu 1000 km erreichen. Mangelnde Power ist dabei jedenfalls nicht die Folge: eine Dauerleistung von 231PS und eine Spitzenleistung von 313PS versprechen eine Menge Vortrieb. Somit kürzt sich der Spurt von 0 auf 100 km/h auch auf 4,9 Sekunden.

Sofern Zetsche recht behält, ist es 2025 dann soweit…

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Mitsubishi mit i-MiEV und Concept PX-MiEV auf der IAA 2011

20. September 2011

Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass die Benennung des i-MiEV für ein ökologisches Konzept für deutsche Ohren grandios gescheitert ist, darf natürlich der Mitsubishi i-MiEV auch auf der IAA 2011 nicht fehlen.

Immerhin war er das erste Serienmodell mit reinem Elektroantrieb eines großen Automobilherstellers.

Am kleinen Stand von Mitsubishi in der Halle der Elektromobilität (Halle 4) feierte daneben auch der Mitsubishi Concept PX-MiEV seine Deutschlandpremiere.

Das große SUV, das über einen neu entwickelten Hybridantrieb verfügt, soll laut Angaben Mitsubishis mit weniger als zwei Liter auf 100 Kilometer auskommen.

Wie so häufig bei interessanten und viel versprechenden Präsentationen auf Messen, handelt es sich leider beim Concept PX-MiEV um eine reine Studie, die so in absehbarer Zeit wohl nicht auf die Strasse kommen wird.

Eventuell – und in meinen Augen ist das durchaus möglich – kann ihre aggressive und kraftvolle Optik den Teil der Autofahrer von den Möglichkeiten der neuen Antriebe überzeugen, die das kleine und unauffällige Design von Elektroautos wie des Mitsubishi i-MiEV nicht mögen.

Der von Mitsubishi angegebene Verbrauch von weniger als zwei Litern auf 100 Kilometer ist nicht nur angesichts der aktuellen Spritpreise für viele ein traumhafter Gedanke.

Allerdings kann das SUV Concept PX-MiEV nur aufgrund seines Elektromotors diesen Verbrauch erreichen, womit natürlich demzufolge Kosten auch für den Strom einzukalkulieren sind. Aber eben deutlich geringere als bei konventionellen Antrieben.

Bleibt die Krux, dass es sich wieder einmal um eine Studie handelt.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Hin und Her gerissen – Der Spagat zwischen Umwelt und Technik

16. September 2011

Die heutige Generation wird immer mehr auf Umweltschutz und Öko getrimmt. Politiker und Lehrer versuchen diese Themen  mehr und mehr in die Köpfe der Menschen zu bekommen.

Dennoch besteht bei dem Großteil der Bevölkerung der Wunsch nach Innovation und neuer Technik. Diese beiden aktuellen Aspekte stehen im Konflikt zueinander und die große Kunst besteht nun darin, Neuerungen zu schaffen, die der Umwelt keinen Schaden zufügen.

Hier kommt folgende Idee zum Einsatz:

Elektronische Zusatzfunktionen in das Auto integrieren mit Hilfe von Solarenergie. Ein Beispiel hierfür wäre das Einbauen eines Fernsehers. Dieser wird in die Kopfstütze der beiden vorderen Sitze eingelassen und dient den Mitfahrern auf der Rückbank als Unterhaltung. Für die frischen Snacks könnte man einen Kühlschrank einbauen.

Um hier nicht an den Strom der Batterie zu nutzen wird eine Solarplatte auf dem Dach des Autos installiert. Für die Liebhaber der schönen Optik: die Platte wird genau an die Form des Dachs angepasst und fällt kaum auf. Die Reflektion bietet sogar noch ein gewisses optisches Highlight. Der Fernseher im Inneren des Fahrzeugs wird somit durch die Sonnenenergie betrieben. An regnerischen Tagen ohne jegliche Sonnenstrahlen muss der Autobesitzer allerdings trotzdem auf den Strom der Batterie zurückgreifen.

Solche Produkte bekommt man in diversen Online Shops, vorher sollte man allerdings unbedingt die Preise vergleichen.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg

Renault mit Gewinnspiel zur IAA auf Facebook

6. September 2011

Nachdem Renault ja bereits einen richtig coolen Werbespot zu den neuen E-Autos online gebracht hat - haben sich die Franzosen zusätzlich etwas ganz modernes ausgedacht und machen jetzt auch auf social.

Jedenfalls präsentiert Renault pünktlich zur IAA (15.-25.9.2011) in Frankfurt eine neue Facebook-Applilkation zu den kommenden Elektrofahrzeugen. Der virtuelle Wettkampf wurde von den französischen Marketingfachfuzzis äußerst sprach- und wortgewand auf den Name “Le ParKING” getauft. Derart geballter kreativer Wortwitz führt in der Konsequenz allerdings zu einer – möglichen – exklusiven Probefahrt in einem der neuen Renault Z.E.-Modelle. So fern man dann gewinnt.

Das Spiel selbst, hier der Link: http://www.facebook.com/RenaultDeutschland, erinnert stark an die “Reise nach Jerusalem” und überträgt das Kinderspiel in die digitale Welt des WWW. Sind es zu Beginn jeder Runde noch 11 Spieler, die sich auf die Jagd nach zehn Parkplätzen machen, reduziert sich die Zahl der Spieler und Parkplätze jeweils um eins pro Runde (so ist das Prinzip). Logisch, dass  der zuletzt Parkende auch zum Park-König wird.

Die besten Onlineparker gewinnen eine von 50 Probefahrten für zwei Personen in einem Renault Kangoo Z.E. oder Renault Fluence Z.E., die Renault im Rahmen der IAA anbietet. Beide Z.E.-Fahrzeuge werden während der Messe erstmalig in ihrer Serienversion der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der offizielle Marktstart des Kangoo Z.E. erfolgt im November; der Fluence Z.E. folgt Anfang 2012.

Dann mal los und Parkplatz frei.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yahoo! Buzz
  • Digg